Anlagevolumen leicht gestiegen
2010 stieg das Investitionsvolumen leicht. € 6,2 Milliarden wurden in Immobilien investiert. Mit Ausnahme des Gewerberaummarktes wurde in allen Teilmärkten mehr angelegt.
Östliche Nachbarn Spitzenreiter als Anleger in niederländische Büros
Mehr als die Hälfte der ausländischen Anleger in niederländische Immobilien stammt aus Deutschland. Viele deutsche Fonds verfügen über genügend Kapital, das investiert werden muss. Die östlichen Nachbarn sind vor allem aufgrund der guten Track Record, der Transparenz und der Kompaktheit des niederländischen Immobilienmarktes an niederländischen Immobilien interessiert.
Institutionelle Anlagen im Aufwind
Im Portfolio institutioneller Anleger ist die Immobilie nach einem mäßigen Jahr 2008 auf € 114,5 Milliarden gestiegen. Die bereits seit zehn Jahren erkennbare Verschiebung von direkten zu indirekten Immobilien setzte sich verstärkt durch. In den nächsten Jahren werden institutionelle Anleger voraussichtlich mehr investieren.
Drastisch weniger Emissionen Immobilienfonds
Die Anzahl der Anbieter von Immobilienbeteiligungen wurde durch die Wirtschaftskrise drastisch reduziert. Im vergangenen Jahr wurden verschiedene Anbieter übernommen oder haben Insolvenz angemeldet. Wahrscheinlich wird eine weitergehende Konsolidierungsschlacht stattfinden.
Sinkende Anfangserträge an den besten Standorten
Die Anfangserträge für die besten Immobilien sind 2010 gesunken. An der Marktspitze werden für Geschäfte in den wichtigsten Geschäftsstraßen Anfangserträge von ca. 5 % gezahlt. Für Büros lagen die Anfangserträge Ende 2010 bei etwa 6 % und für Gewerberäume sind sie auf knapp unter 8 % gesunken. Der Unterschied zwischen den Anfangserträgen für Spitzenstandorte und sonstige Immobilien - die Ertragslücke - ist in allen Teilmärkten erheblich größer geworden.
Leicht positive Gesamterträge Immobilien
Die Gesamterträge für Immobilien sind 2010 gestiegen. Dafür sind die stabilen Mieteinkünfte sehr wichtig. Sie konnten den Wertverlust in den meisten Segmenten kompensieren. Geschäfte stellen eine positive Ausnahme dar. Diese zeigen direkte und indirekte positive Erträge.
Nachhaltigkeit integraler Bestandteil des Immobilienprozesses
Immer mehr Anleger führen Nachhaltigkeit in der Anlagepolitik ein. Anleger, die sich dieser Vorgehensweise nicht anschließen, verpassen ihre Chance und bleiben auf einem nicht-nachhaltigen Immobilienvorrat sitzen. Daher erwartet FGH Bank, dass die Nachhaltigkeit in einigen Jahren integraler Bestandteil des Immobilienprozesses sein wird.